So langsam versucht natürlich jeder Comuniospieler erste Tendenzen für die Startelf am ersten Bundesliga Spieltag zu finden. Testspiele sind da der erste Anhaltspunkt, vor allem wenn es zumindest um etwas Prestige geht. So wie gestern beim Liga Total Cup, bei dem die Teams sicherlich nicht mit der zweiten Mannschaft angereist sind. Bei Dortmund kamen Perisic, Leitner, Löwe und Lewandowski zum Einsatz…alles Spieler, die nicht sicher gesetzt sind aber dennoch hoch gehandelt werden. Continue Reading
Ich habe gerade ein schönes Interview mit Ivan Perisic beim Kicker gelesen. Der junge Kroate, der vergangene Saison beim FC Brügge die belgische Torschützenkrone gewinnen konnte, gilt als super Transfer. Alle sind begeistert von seiner Vielseitigkeit. Ivan Perisic kann link und zentral offensiv spielen, aber auch als Sechser. Bei Comunio habe ich auch schon zugeschlagen und konnte Perisic für 6,5 Millionen verpflichten. Ganz einfach ist die Sache aber nicht. Letztes Jahr wurden Marco Arnautovic und auch Robert Lewandowski vor der Saison sehr hoch gehandelt…für den ein oder anderen sicherlich ein derbes Minusgeschäft. Die jungen Wilden werden von den Top Vereinen oft sehr schnell verpflichtet. Oftmals werden die Jungstars aber auch erstmal in Ruhe aufgebaut und sind trotz des großen Talents doch oft nur Joker mit Gelegenheitseinsätzen. Bei Comunio werden ganz sicher viele mit Perisic spekulieren, weshalb er denke ich am Anfang der kommenden Saison einen stabilen Marktwert zwischen 7 und 8 Millionen Euro haben wird. Meiner Meinung nach aufgrund seiner Fähigkeiten und aufgrund der Borussia eine absolute Kaufempfehlung für Perisic!
Was meint ihr? Kaufen oder Finger weg?
Er ist derzeit der Grashüpfer von Comunio: Robert Lewandowski von Borussia Dortmund.
Sehr früh in dieser Saison stand er als Neuzugang fest. Für 4,5 Millionen Euro kam er aus Polen, mit vielen Vorschusslorbeeren und als großes Talent bezeichnet. Ins System fügte er sich schnell ein, konnte auch den verletzten Mohammed Zidan als hängende Spitze ersetzen, da der Platz im Zentrum schon vergeben war. Und so kam der teure Einkauf der Westfalen auch immer häufiger in den Comunio-Kadern vor. Selbstverständlicherweise stieg auch sein Marktwerd explosionsartig an, bis zu neun Millionen erreichte er – und war damit höher als der Marktwert von Stars wie Ruud van Nistelrooy, Mladen Petric oder Patrick Helmes.
Doch ein Japaner machte dies für viele Käufer zu einem großen Problem. Shinji Kagawa, für etwa 400.000€ als Backup für die Außenbahnen verpflichtet, sah zunächst überhaupt nicht aus wie eine ernstzunehmende Konkurrenz in der Position des zentralen hängenden Stürmers. Ihm wurde sogar mangelnde Befähigung zum Flankenspiel vorgeworfen, wodurch er ins zweite Glied rutschte. Doch durch bestechende Leistungen in den Testspielen ganz zum Schluss der Saisonvorbereitungen spielte er sich auf die für Lewandowski gedachte Position.
Acht Millionen in den Sand? Bei mir glücklicherweise nicht. Den Polen hatte ich mir Anfang Juli für etwa fünf Millionen gesichert. Zwei Wochen später ging er für satte 8,9 Millionen an den Computer und war binnen vier Tagen wieder zwei drunter. Insgeheim beglückwünschte ich mich für den Coup, doch der junge Kerl sollte mir wiederbegegnen…
Vor etwa zwei Wochen war Big Lewandowski wieder auf dem Transfermarkt, sieben Millionen sollte er kosten. Für etwas drüber bekam ich ihn und freute mich über eine Anlage, die sicher ihre 10-15 Buden machen sollte.
Irgendwie bekam ich ein mulmiges Gefühl, als ich das Spiel von Borussia Dortmund gegen den englischen Scheichverein Manchester City ansah. Kagawa überzeugte auf voller Linie, Lewandowski wurde eingewechselt, ohne Wirkung zu erzielen. Doch ich wollte nicht nur mit einem Stürmer in die Saison starten.
Dann, am letzten Verkaufstag vor Saisonbeginn, letzte Woche Donnerstag, musste ich mich entscheiden, wie ich die 6-Millionen-Lücke in meinem Budget schließen sollte. Für Lewandowski lag ein Gebot von 7,3 Millionen vor, doch ich zog es vor, den breiten Kader zu verkleinern und mehrere wertendsprechendere Spieler zu verkaufen.
Der Sonntag kam, und mit ihm das Spiel Dortmund – Leverkusen. Ich hoffte darauf, dass der BVB in der zweiten Halbzeit hinten liegen würde, damit Lewandowski kommen und ein Tor machen könnte. Eines davon war der Fall – doch Lewandowski blieb erneut wirkungslos. Kagawa, der schon gegen Quarabag Agdam stark gespielt und dazu noch doppelt getroffen hatte, wusste wenigstens einige wenige Akzente zu setzen.
Es kam, wie es kommen musste: Die Trademinen-Wirkung trat binnen zweier Tage ein, sodass der Pole nur noch fünf Millionen wert war. Es gab für mich keine andere Lösung als zu verkaufen. 1,7 Millionen Verlust bescherte mir die hoffnungsvolle Spekulation, und einiges an Stress. Zwei Tage früher…
Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Für fünf Millionen ist er derzeit zu haben, doch von einem Kauf werde ich in Zukunft abstand halten. Nicht, weil er ein teurer Bankdrücker ist – im Verein wie auch im Managerspiel – sondern weil man aus solchen Dingen lernen sollte. Wer weiß, vielleicht ist er in 168 Stunden auf drei Millionen zurückgefallen, vielleicht hat er auch als Joker gestochen und ist wieder bei acht Millionen. Wer das Risiko liebt, sollte ihn sich sofort sichern. Die Anlagen hat er, die Konkurrenz aber auch.
von 19boakye19